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„Wenn ich den Anderen verstehen kann, bekämpfe ich ihn nicht mehr.“

Aktualisiert: 24. Okt 2019

Ich frühstücke mit Heide in der Jugendherberge in Nebra, sie sagt: „Frieden ist für mich, wenn die Menschen Konflikte die entstehen durch Worte lösen nicht durch Gewalt. Denn wenn ich Worte benutze, kann ich den anderen verstehen, und wenn ich ihn verstehe, bekämpfe ich ihn nicht mehr.

Den Planeten als Lebensraum erhalten: ich weiß nicht ob wir als Menschen in der Lage sind, dass so positiv zu beeinflussen. Aber ich habe Vertrauen in den Planeten, in die natürlichen Regulierungsmechanismen, mit denen die Erde ja über jahrhunderttausende (zum Beispiel nach Meteoriteneinschlägen) geschafft hat, sich anzupassen und immer wieder zu regenerieren. Ich vertraue in die Selbstheilungskräfte der Natur. Ich bin schon dafür, Klima relevant zu leben, in dem Bereich in dem man lebt etwas zu machen. Ich mache das auch selbst. Aber ich bin mir nicht sicher, ob das ausreicht. Wir haben ja schon diese Rück Koppelung. Das Polareis schmilzt, immer weniger Sonnenlicht wird reflektiert, die Erde erwärmt sich. Ist der Punkt schon überschritten wo man das noch stoppen kann? ich weiß es nicht, die Wissenschaftler sind sich auch nicht einig.“

Wir unterhalten uns noch lange weiter und sind uns einig, dass es hier fast keine Menschen mit Migrationshintergrund gibt. Man sieht kaum welche auf der Straße. Wir vermuten, dass sie solche Angst vor ihnen haben, weil sie es gar nicht kennen mit Menschen aus anderen Kulturen zusammen zu leben. Daher denken Sie, die Leute wären fremd.

Uns sind die Menschen die hier in Dörfern und Kleinstädten leben fremder als dur Migrant*innen in der Großstadt.

Wir umarmen uns herzlich zum Anschied und wünschen uns ein Wiedersehen.


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Anja Grosse / Nirmal Darshan Kaur, Repgowstieg 18, 22529 Hamburg

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