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  • anjagrosse

Und schließlich noch Paul:

"Frieden beginnt bei mir selbst. Wenn die anderen mich in Ruhe lassen." (er lacht)

Vielleicht stimmt es, dass Frieden eine Illusion ist, aber für mich selbst habe ich Frieden, wenn ich meine Ruhe habe. Unter so vielen Leuten zu leben...

Man könnte ja meinen, dass wir hier in Deutschland im Frieden leben, aber wenn man sich zum Beispiel den Arbeitsmarkt anguckt oder wie es Harz-4-lern ergeht, wenn sie eine Wohnung suchen, dann kann man das nicht Frieden nennen.

Die Frage ist: braucht man Frieden? Geht das überhaupt? Wir müssen immer Kompromisse eingehen, wenn wir in Gesellschaft leben. Was ist das Gegenteil von Frieden? Vielleicht ist Frieden ein Ideal, dem man hinterherrennt, das es nicht gibt.

Zum Klimawandel frage ich mich, ob wir das als Gemeinschaft schaffen können, den zu stoppen, oder ob es mal richtig knallen muss, damit...

Manchmal denke ich das klappt schon irgendwie, und dann denke ich wieder es ist schon viel zu spät und man kann gar nichts mehr machen.

Ich mache mir eigentlich gar nicht so viele Gedanken darüber. Ich gucke mir eher mit Staunen an, wie sowas passieren kann. Das wir mit all der Technik die wir haben, wir können uns über den ganzen Planeten vernetzen, das nicht in den Griff kriegen. Ich selbst engagiere mich nicht in Umweltgruppen. Das was ich mache, Fahrrad fahren, Müll vermeiden, gebrauchte Klamotten kaufen und lange tragen und so weiter ist ja nicht so schwer, das empfinde ich gar nicht als Engagement und ist für mich ganz normal.


Das ist schon alles echt schlimm mit dem Klimawandel, aber ich bin jetzt halt auch hier auf der Welt und sehe nicht ein, mir das Leben vermiesen zu lassen davon, dass hier so ein Scheiss passiert."




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Anja Grosse / Nirmal Darshan Kaur, Repgowstieg 18, 22529 Hamburg

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