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  • anjagrosse

...und Roland meint: "Frieden fängt für mich in mir selber an.

Aktualisiert: Feb 24



Frieden heißt für mich Frieden schließen mit allen menschlichen Aspekten, die wir so in uns haben.

Wenn wir in uns Frieden geschlossenen haben mit all unseren Aspekte, dann ist die Außenwelt kein Spiegel mehr für uns. Für verdrängte Aspekte, für Sachen in uns, die wir nicht mögen, die wir nicht lieben, die wir nicht annehmen können, die wir wegdrücken, die wir bekämpfen wollen, das ist der Krieg in uns selber!

Jeder von uns hat alle menschlichen Aspekte in sich. Es kommt immer darauf an, welche man für sein Handeln wählt. Ob man moralisch handelt oder nicht moralisch. Oder wie das Leben des Einzelnen so abläuft. Wir benutzen ja nicht alle unsere Aspekte wir haben ja nicht alle zur Verfügung. Viele sind uns a gar nicht bewußt. Viele legen wir ab. Ein krasses Beispiel ist sowas wie Kinderschänder. Auch wir haben diese Anlage in uns. Aber die lassen wir halt nicht nach vorne kommen, weil wir die kontrollieren können. Andere können die nicht kontrollieren, und dann passiert sowas halt vielleicht, dass es nach vorne kommt, ohne das sie es eigentlich wollen. Aber auch sowas haben wir in uns, auch wenn wir das nicht wahr haben wollen.

Es heißt, auch mit diesen Aspekten in Frieden zu kommen, zu akzeptieren, dass sie da sind. Nicht: sie nach vorn holen, aber akzeptieren, das sei da sind.

Wenn wir das schaffen, immer mehr Aspekte in uns anzunehmen, dann kommen wir immer mehr mit uns in Frieden. Und dann ist das Außen immer weniger Spiegel für uns, für unsere ungeliebten Aspekte. Wir spiegeln vielmehr dem Außen unser friedvolles Inneres.

Wenn jede*r das so lebt, oder an sich arbeitet, dann führt das letztendlich zu Frieden auf der ganzen Welt. Das steckt an!

Das ist meine Idee von Frieden, dass jede*r in sich selbst damit anfangen kann."

Was den Planeten angeht: "Das eine bedingt das andere. Wenn wir in uns selber aufgeräumt haben, wenn wir mit uns selber im Reinen sind, dann stahlt das auch nach außen. Dann sorgen wir automatisch dafür, dass unsere Umwelt auch im Reinen ist.

Darüberhinaus kann natürlich jede*r auch im Außen etwas tun. Das fängt bei so banalen Sachen wie Mülltrennung an, wobei ich mir nicht sicher bin, ob wir da nicht total verarscht werden. Ob uns nicht nur suggeriert wird, dass wir mit der Mülltrennung was gutes tun, dass wir damit besänftigt werden. Aber gut, dass ist eine Möglichkeit, außerdem darauf achten, dass man den Müll in Mütonnen sammelt und nicht einfach so wegschmeißt. Das machen viel unbewußt, sie schmeißen den Müll einfach weg. Müll aufheben und zum nächsten Mülleimer tragen. Nicht einfach dran vorbeigehen und mich ärgern über die Leute, die den da hingeschmissen haben, sondern den halt mitnehmen. Sowas kann man machen. Autofahren reduzieren, andere Quellen reduzieren, was in meinem persönlichen Rahmen möglich ist."

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Anja Grosse / Nirmal Darshan Kaur, Repgowstieg 18, 22529 Hamburg

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