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  • anjagrosse

Mitten im nächtlichen Trubel frage ich Elisa, was für sie Frieden ist.

"Zum Frieden fällt mir momentan nichts ein. Gerade heute habe ich noch mal darüber nachgedacht, wie ich deine Frage beantworten könnte, und ich bin einfach nicht im Frieden grade.

Ich habe im Moment eigentlich gar keine Hoffnung, dass wir Menschen das noch irgendwie schaffen können, den Klimawandel zu stoppen. Wir sind davon so weit entfernt. Vielleicht gibt es hier in Deutschland schon eine Menge Ansätzen mit Bioprodukten und so weiter (obwohl die viel zu teuer sind), aber ich war ja grade in Mexiko. Da ist mir noch mal klargeworden, dass es auf der Welt so viele Regionen gibt, Asien, Südamerika, und viele mehr, wo man so weit davon entfernt ist, nachhaltig zu leben, dass ich es im Moment gar nicht sehe, wie das gehen soll.Mir fällt dazu im Moment gar nichts ein."

Ich freue mich, dass sie das so klar ausdrückt, denn dieser Standpunkt schwingt schon auf meiner ganzen Reise mit und keine*r hat das bisher so klar gesagt.

Bei mir war dieser hoffnungslosede, ohnmächtige Zustand der Auslöser loszugehen und mit anderen zu reden. Ich bin nicht unterwegs, um den Leuten zu zu widersprechen, sondern diese Hoffnungslosigkeit angesichts der kommenden Aufgaben müssen wir aushalten, sie gehört einfach auch dazu.

Ich selbst bin nicht mehr ohnmächtig, ich habe beschlossen, diese Generation nicht allein zu lassen, sondern zu machen was geht. Scheitern ist besser als Schultern zucken.



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Anja Grosse / Nirmal Darshan Kaur, Repgowstieg 18, 22529 Hamburg

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