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  • anjagrosse

Meine Pensionswirtin Christiane meint:

Aktualisiert: 23. Okt 2019

“Für Frieden es erst mal der innere Frieden wichtig. Dann keine Auseinandersetzungen im Land, und auch keine Auseinandersetzungen mit anderen Ländern.“

Was den Klimawandel angeht, sagt sie zuerst:

„das Klima wandelt sich ja immer.“ Als ich die Frage konkretisiere darauf, was wir tun können, um als Menschen auf diesem Planeten leben zu können weiterhin sagt sie:

„Es sollte jeder bewusst seine Umwelt wahrnehmen und sich dementsprechend verhalten, dass sie erhalten bleibt. Man will ja nur verbieten und reglementieren, aber über dieses bewusst leben von jedem einzelnen wird nicht genügend gesprochen. Was ich meine ist sich zum Beispiel zu fragen: muss diese Lampe brennen oder nicht. Was jeder für sich selbst entscheiden kann. Wir können sicher viel Strom einsparen. Demgegenüber steht dieses geforderte ständige Wirtschaftswachstum. Aber um das zu ändern muss das gesammte System umgekrempelt werden. Dazu sehe ich derzeit keine Politiker oder Wissenschaftler befähigt. Letztendlich dirigiert alles die Großindustrie. Es kann nicht sein, dass an das Volk Worte gerichtet werden wie: kauft nicht so viel Plastik, sondern es muss heißen: produziert das nicht! Dieses Überangebot entzieht unserer Erde Kraft. Das muss nicht sein.

Was ich selbst machen kann:

Ich denke jeden Tag darüber nach, zum Beispiel über den Strom. Ich kenne Zeiten wo wir Stromsperren hatten und das Gas knapp war und rationiert wurde. Das kann jetzt nicht das Ziel sein, aber wir verschwenden jetzt einfach zu viel. Darüber sollten wir uns bewusst sein, jeder einzelne.“

Dann erzählt sie noch von der Gender Thematik, die jetzt sogar schon im Kindergarten eine Rolle spiele. Ich verstehe lange Zeit überhaupt nicht was sie meint, sie bringt das mit Einwanderern in Verbindung, und dass wir doch hier zu wenige werden. So langsam dämmert mir, worum es geht. Wenn man zu viel über Homosexualität und Transsexualität spricht, dann gibt es hinterher zu viele davon, und es werden nicht mehr genügend Kinder gezeugt. Dieses Problem durch Einwanderung zu lösen, funktioniert aus ihrer Sicht nicht.


Ich bin natürlich anderer Meinung, und sage ihr das auch. Ich kann sie aber nicht überzeugen, Was ich sehr bedauere, denn sie ist eine freundliche, herzliche Frau.

So langsam wird es für mich schwierig, den Leuten zuzuhören, denn das war ja genau das AfD Parteiprogramm, was sie mir da erzählt hat. Wenn ich allerdings wissen will, und verstehen will, warum hier so viele die AfD wählen, muss ich da jetzt wohl durch und mir das anhören.


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Anja Grosse / Nirmal Darshan Kaur, Repgowstieg 18, 22529 Hamburg

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