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  • anjagrosse

In Magdeburg stelle ich nur Toni meine Fragen,

Aktualisiert: 17. Okt 2019

und das ist was sie antwortet:

„ Frieden ist für mich, wenn Menschen einander Gutes wollen. Nicht ihr Eigeninteresse über das der anderen Stellen, nicht egozentrisch sind, sondern die beste, nicht die eigene beste Lösung suchen.

Das bedeutet nicht, dass es gar keine Konflikte gibt. Es geht darum, wie man im Konflikt eine Lösung findet. Krieg ist: ich zwinge dir etwas auf. Frieden ist, ich sehe deine Perspektive ich versuche wirklich zu verstehen woher das andere kommt.

Frieden resultiert daraus, dass ich die eigene Haltung und die von anderen respektiere. In Konflikten nicht meine Ideen aufzwinge, sondern die äußere Perspektive einnehme und eine Lösung finde, die für beide geht. Rohjava in Nordsyrien (Dort wo die Kurden gerade von der Türkei angegriffen werden) ist ein Ort, wo ich mich wirklich mit dem politischen System identifizieren kann.

Was den Klimawandel angeht, wäre viel geholfen, wenn jeder Mensch reflektieren würde, woher seine Entscheidungen kommen und auf was für Grundwerten die beruhen. Oft kommen materielle Gründe zum Vorschein. Die würde ich aber nicht anerkennen!

Bei vielen Leuten, die gegen Klimaschutz sind, stecken Beweggründe dahinter wie: Entweder geht diese Person drauf oder ich. Es hat damit zu tun, ob ich mich über andere stelle.

Angst ist eine große Triebfeder, im Guten wie im Schlechten.

Was mich selbst betrifft, gibt es eine aktuelle/reelle und eine Überzeugungskomponente:

Die reelle Komponente ist: Kritik am Konsum üben. In jeder möglichen Situation nicht Teil des krassen Kapitalismus zu sein, in dem wir leben, denn der ist die Gedankenstruktur dessen wo wir gerade sind. Wenn man sich dessen bewusst ist, konstant, kann man in kleinen Sachen gute Entscheidungen treffen gegen den Klimawandel.

Die Überzeugungskomponente ist: wie müssen wir leben, damit es funktioniert. Wichtig ist für mich: ich bin bereit dazu. Ich mache das nicht komplett, ich stelle mein Leben nicht komplett auf klimaneutral um, aber versuche es immer mehr dahin zu beugen. Ich bin mir über den Status bewusst. Mein Grundkonzept ist: Bewusstsein für mein eigenes Handeln zu haben und immer mehr verbessern in Richtung klimaneutral leben.

Toni hat so viel dazu gesagt, dass ich nicht so gut mitschreiben konnte. Ich hoffe ich habe das was sie gesagt hat hier trotzdem verständlich wiedergegeben. Wir haben noch lange weiter geredet an dem Wochenende, und mich hat es alles sehr tief berührt. Danke für Alles, Toni! 🌸


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Anja Grosse / Nirmal Darshan Kaur, Repgowstieg 18, 22529 Hamburg

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