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  • anjagrosse

Im Morgengrauen breche ich auf nach Hause



Meine persönliche Bilanz der Reise ist:

1. Wir sollen den Jungen zu hören, sie haben gute Ideen!

2. Das innerer Frieden die Grundlage ist für äußeren Frieden, wissen die meisten. Haben wir ausreichen Techniken dafür, inneren Frieden zu finden? Und sind die genügend verbreitet?

3. Für viele, besonders in der ländlichen Gegend in Türingen, ist das Thema Migration eng mit dem Thema Frieden verbunden. Sie haben Angst davor, ihren Frieden zu verlieren, wenn Leute von anderswoher zu uns kommen. Sie denken, die Leute seien zu anders, zu fremd.

Mich verbindet mit Leuten, die so denken, äußerlich eine ganze Menge. Wir haben dieselbe Muttersprache, sind ähnlich kulturell geprägt, haben als Kinder in der Schule in etwa die gleichen Werte vermittelt bekommen. Aber es gibt viel mehr, dass uns trennt. Diese Art zu denken ist mir dermaßen fremd, und auch meine Sprache scheint eine andere zu sein, ich kann die Erklärungen der Leute, was nun eigentlich das beunruhigende am Anderen ist, nicht verstehen. Mich verbindet mehr mit einem syrischen Asylsuchenden, der nur wenig Deutsch spricht, ein Mann ist, anderes Essen mag als ich und in der Schule ganz andere Sachen gelernt hat. Uns verbindet etwas schwer in Worte zu fassendes, dass mit Liebe zum Kosmos und allem was es darin gibt und der Sehnsucht nach Frieden zu tun hat.

Auf meiner Wanderung habe ich gelernt, dass es keine Rolle spielt, was uns trennt. Man kann sich immer ein bisschen annähern, egal wie tief die Gräben zu sein scheinen. Dieses Stückchen reicht schon zum Frieden. Friedenswandern ist eine tolle Sache, ich kann es absolut weiterempfehlen!

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Anja Grosse / Nirmal Darshan Kaur, Repgowstieg 18, 22529 Hamburg

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