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„Ich zweifle viel an dem was ist.“

Aktualisiert: 11. Nov 2019

Sagt Danis, der mich zu Hause besucht, um mit mir über Frieden und Klimawandel zu reden.

Er bezieht sich auf Elisas Beitrag in Leipzig, sie sagte sie könne schwer über Frieden reden, da sie selbst im Moment nicht im Frieden sei.

„Ich fand es spannend, weil ich in dem Moment auch nicht mit mir im Frieden war. ich kann auch ihren Zweifel gut nachvollziehen. Es ist zwar einerseits so ist, dass hier bei uns viel passiert, viel Bewusstsein ist vor allem für den Klimawandel, in anderen Teilen der Welt sieht sie das aber überhaupt niicht. Die Leute sind in vielen Lädern überhaupt nicht aufgeklärt über den Klimawandel. Was aber nötig wäre, wenn wir was erreichen wollen.

Ich habe nicht viel Hoffnung, wenn ich mich auch über jeden einzelnen Menschen freue, der Energie da rein steckt, etwas zu verändern. Denn wir müssen was verändern, sonst gibt es für uns keine Zukunft.


Was Elisa dazu gesagt hat kann ich total nachvollziehen.

Dann habe ich überlegt: was ist denn Frieden noch? Der Klimawandel ist sicherlich ein Teil dieses Themas Frieden, aber Frieden ist ein viel größeres Thema. Ich glaube nicht an DEN Frieden, in dem alle Menschen in einer harmonischen Gesellschaft glücklich miteinander leben, das habe ich so noch nicht gesehen. Das heißt aber nicht, dass wir nicht in diese Richtung arbeiten sollten, denn es gibt für mich den kleinen Frieden: In friedvolles Gefühl zu haben zu den Leuten um dich herum, wo du weißt dass du sicher bist, wo du weißt dass es Liebe gibt. Und das selbst wenn es Konflikte gibt, wir diese lösen können.

Ich finde das Thema Frieden findet in unserer Gesellschaft und auch in der Bildung zu wenig Beachtung. Über den Klimawandel wissen wir schon einiges, aber wer weiß denn in welchen Teilen der Welt überall Krieg geführt wird, und wer gegen wen aus welchem Grund? Es gibt so viele Orte in der Welt, wo Leute nicht ansatzweise die Chance auf ein friedvolles Miteinander haben. Darüber wissen wir viel zu wenig, und es sollte viel mehr Bewusstsein darüber geschaffen werden. Es war schon immer ein Thema der Menschheit, damit hängt auch zusammen dass wir die Erde ausbeuten, weil wir immer mehr werden und uns immer mehr verteilt haben. In dem Zusammenhang finde ich auch das Bild gut, von dem Annabell geschrieben hat mit dem Virus und dem Fieber. Es gibt immer ein paar Leute, die sich macht an eignen und deswegen über Andre hinweg entscheiden, und darunter leidet der Planet, die Natur, die Menschen und letztlich der Frieden!

Ich finde dafür muss viel mehr getan werden. Jeder Mensch sollte sich überlegen, wie er oder sie dazu beitragen kann mit seinem oder ihrem Verhalten nicht diesen Macht Interessen in die Hände zu spielen, die unseren Planeten zerstören. ich finde es zum Beispiel gut, dass wir jetzt hier Hafer Milch trinken! (er lacht)

Das ist allerdings nicht so einfach. Wir sind immer noch eine Industrie Gesellschaft, die von Autos abhängig ist, und total viele Leute fahren Auto! Es ist total widersinnig. Das wäre der erste große Schritt: Autos abschaffen. Es würde in Norm viel verändern.

Ich hab aber immer noch Zweifel daran, ob es möglich ist, mit allen in Frieden zu leben. Denn es gab schon immer solche Machtstrukturen in der Menschheitsgeschichte. Ob wir die überwinden können?

Liegt es in der Natur des Menschen, dass ich immer einige über andere erheben? Oder sind wir noch nicht soweit, friedlich miteinander zu leben?

Es gab Gesellschaften, die ein größeres Bewusstsein für die Natur hatten, die wurden von uns brutal ausgemerzt.


Das ist etwas, worüber ich verzweifelt bin, aber es beruhigt mich auch dass es anscheinend niemals in der Menschheit Frieden gab. Jetzt merken wir wenigstens langsam, was wir machen.Diejenigen von uns, denen das bewusst ist, haben aus meiner Sicht die Aufgabe es allen anderen weiter zu geben. Ich finde es toll dass die Generation nach mir so aktiv ist.


Wir müssen mit allem was ist, einen Menschen den Planeten der Natur im Kosmos, einfach allem in Liebe verbunden sein. Und es achten. Sonst benutzen wir es machen ist kaputt. Unser Ego darf einfach nicht so groß sein. Wir müssen weniger in ICH denken sondern in WIR!



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