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Abends gibt es Pizza

mit Robert, den wir ab heute Roberto nennen, und Lutz.

Lutz antwortet zuerst ganz spontan mit:

“Sicherheit! Persönliche Sicherheit zu haben und in einer friedlichen Gesellschaft zu leben, das ist für mich etwas sehr wichtiges für meinen Frieden.“

Roberto überlegt erst einen Moment und sagt dann:

“Frieden ist für mich die Abwesenheit von Zwang und Gewalt. Die Voraussetzung dafür ist die allseitige begrenzte Toleranz. Das bedeutet Dinge akzeptieren und hinnehmen, die für mich nicht angenehm sind, das müssen wir alle gegenseitig aushalten können. Begrenzt, weil es Grenzen gibt, wonach keinen Frieden mehr existiert. Diese Grenzen dürfen nicht überschritten werden. Das gilt für Beziehungen, Nachbarschaft, Volksgruppen und Länder.“

Auf die Frage, was wir tun können um den Planeten als Lebensraum für uns zu erhalten, sagt Lutz spontan:

„Nix, es ist zu spät.

Wir müssen uns bewusst machen, dass das, was gerade passiert, zu 99 % Menschen gemacht ist.

Ich muss das Bewusstsein haben dafür, dass ich in dieser ersten Gesellschaft lebe, und da ich hier alles grenzenlos konsumieren kann, mich deswegen vorbildhaft einschränken muss. Wir sind zwar nur ein Pups innerhalb der ganzen Menschheit, aber es besteht die Hoffnung dass wenn wir das vormachen, es andere nachmachen.

Persönlich kann man soooo viel machen! (was er auch selbst umsetzt).

Allerdings müssen wir aufpassen bei solchen Maßnahmen wie die der Regierung, Ohrstäbchen und Trinkhalme zu verbieten, die vorgeschoben werden, damit es so aussieht als ob etwas getan würde. Das sind nur Scheinmassnahmen, die keinem weh tun. Roberto seufzt. „Ich bin pessimistisch, dass wir Menschen etwas ausrichten können. Das müsste über Kontinente und weltweit zusammen organisiert werden. Du kriegst die Leute halt nicht zusammen. Ich glaube auf jeden Fall das es der falsche Gedanke ist, zu warten dass die Regierung etwas verbietet. Sondern ich versuche im Alltag soweit es mir als fehlbarem Menschen möglich ist mich dementsprechend zu verhalten, dass ich in den Spiegel gucken kann. Ich bin von meinem Ideal weit entfernt, aber arbeite täglich daran. Ein wichtiger Baustein ist, dass die globale Ernährung sich grundlegend verändern muss. Die momentane Situation ist weder umwelt- noch sozialverträglich.



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Anja Grosse / Nirmal Darshan Kaur, Repgowstieg 18, 22529 Hamburg

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